Laserhaarentfernung

Laserinformationen

Die von dem Laser abgegebene Energie wird durch bestimmte Strukturen unseres Körpers

( hier: Haarwurzel, Besenreiser ) aufgenommen. Diese Energie wird dann in Wärme umgewandelt und schädigt dann das umliegende Gewebe. Die Haarwurzel oder die Gefäßwand wird hierbei zerstört.

Als lokale Nebenwirkung kann hier eine Hautrötung von kurzer Dauer (Minuten bis Stunden) auftreten. In einigen Fällen kann es auch zu Hautpigmentverschiebungen kommen. Die Behandlung wird im allgemeinen als nicht schmerzhaft beschrieben, die meisten Patienten beschreiben es wie Nadelstiche.

Vor der Behandlung sollte das Solarium oder starker Sonnenkontakt vermieden werden, da sonst Überreaktionen ( Verbrennungen, Pigmentverschiebungen ) auftreten können.

Bei der Epilation ist zu beachten, dass die Haare vorher nicht gezupft sein sollten, auch kein Wachs, sondern rasiert.

Nach der Behandlung kann die Haut je nach Bedarf auch mit Gel´s gekühlt werden, eine starke Sonnenbestrahlung sollte auch zunächst vermieden werden. Auch auf  Saunagänge sollte bis zu 2 Tagen nach der Behandlung  verzichtet werden.

Da nur diejenigen Haare geschädigt werden können, die sich gerade in der Wachstumsphase befinden, können nur ca. 20 – 70% der Haare pro Behandlungszyklus geschädigt werden. Daher müssen die Behandlungen bis zu 8-mal wiederholt werden, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Der Erfolg ist natürlich von dem biologischen Ansprechen/Verhalten des individuellen Körpers abhängig.  Auch hat sich gezeigt, dass eine helle Hautfarbe und dunkle Haare die besten Erfolgsaussichten zu sein haben.

Ob die Epilation wirklich permanent ist, kann noch nicht sicher gesagt werden, da es sich noch um eine relativ junge Methode handelt, dies trifft auch auf die Besenreiserbehandlung zu.

Studien haben bisher gezeigt, dass der Anteil der verbleibenden Haare mit jeder Behandlung abnimmt. Aussagen über eine 100%-ige Haarreduktion liegen derzeit noch nicht vor